Glossar


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0-9

100er Wertung

Schusswertung. 100er bedeutet, dass die Schüsse in einer Wertung von 0-100 gezählt werden. Das heisst, es wird nicht wie bei der 10er Wertung auf die nächst höhere Zahl gerundet. Eine 9 in der 10er Wertung kann in der 100er Wertung durchaus als 81 angezeigt werden, und ist somit tiefer bewertet als Beispielsweise eine 89, welche in der 10er Wertung ebenfalls als 9 gezählt werden würde. Besonders verbreitet ist die 100er Wertung im Auszahler. Genaueres dazu steht in den Regeln für das sportliche Schiessen (RSpS) 2017: Technische Regeln Gewehr (TRG), Artikel 27: Scheinbenbilder Gewehr 300m.


10er Wertung

Schusswertung. 10er bedeutet, dass die Schüsse in einer Wertung von 0-10 gezählt werden. Das heisst, die Schüsse werden auf die nächst höhere Zahl gerundet. Eine 81 in der 100er Wertung ergibt eine 9 in der 10er Wertung, genau so wie es eine 89 tut. Dabei wird erst ab einer angebrochenen Zehnerreihe gerundet. Eine 80 bleibt somit eine 8, eine 81 wird schon zu einer 9.
Genaueres dazu steht in den Regeln für das sportliche Schiessen (RSpS) 2017: Technische Regeln Gewehr (TRG), Artikel 27: Scheinbenbilder Gewehr 300m.


5er Wertung

Scheibenwertung. Basiert auf dem gleichen Prinzip wie die 100er und 10er Wertungen, aber in 5er Schritten. Kommt selten zum Einsatz und wird leicht überschätzt. Denn in der Gesamtwertung macht ein einzelner Punkt sehr viel aus.
Genaueres dazu steht in den Regeln für das sportliche Schiessen (RSpS) 2017: Technische Regeln Gewehr (TRG), Artikel 27: Scheinbenbilder Gewehr 300m.


57/02

Siehe Ord02


57/03

Siehe Ord03

A

A-Scheibe

Die kombinierte Scheibe A ist die am häufigsten anzutreffende Zielscheibe im Schiesswesen. Details zu der Scheibe siehe VBS Dokumentation 27.219 d „Ausbildungsunterlagen Sturmgewehr 1990“, Anhang 4.


Auszahler

Ein oft angebotener Stich. Meist wird er in der 100er Wertung gewichtet und enthält in der Regel vier bis fünf Schüsse. Je nach Resultat gibt es bares Geld als Auszeichnung. Der Auszahler lohnt sich allerdings nur für geübte Schützen, da erst ab hohen Resultaten (lohnenswerte) Geldgaben verteilt werden. Oftmals wird der Auszahler auch als verlängerte Probeschüsse „missbraucht“.

B

B-Scheibe

Die zuweilen unbeliebte Zielscheibe, welche eine Silhouette statt eines Kreises als Zielfeld hat und farblich so gestaltet ist, dass sie mit der Umgebung verschwimmt. Das Feldschiessen wird komplett auf die B-Scheibe geschossen. Die Bundesübung verlangt sie auch für einen Grossteil des Programms. Ansonsten gibt es relativ wenige Stiche, die auf die B-Scheibe geschossen werden.
Details zu der Scheibe siehe VBS Dokumentation 27.219 d „Ausbildungsunterlagen Sturmgewehr 1990“, Anhang 4.


Bundesprogramm

Das jährliche Schiessprogramm, welches jeder Angehöriger der Armee zu absolvieren hat. Weitere Informationen hier.


Bundesübung

Siehe Bundesprogramm

C

D

Doppel

Siehe Hauptdoppel bzw. Nachdoppel

E

Einzelfeuer

Beschreibt nicht nur die wählbare Feuerart am Stgw, sondern auch den Programmablauf eines Stiches. So wird beim Einzelfeuer das jeweilige Schussbild sofort auf dem Monitor angezeigt; Es gibt Gelegenheit, die Visierung zu korrigieren.

F

Farbfilter

Farbfilter verbessern die Sicht bei verschiedenen Lichtverhältnissen. Weitere Informationen hier.


Feldschiessen

Der grosse jährlich stattfindende gesamtschweizerische Schiessanlass und das grösste Schützenfest der Welt. Jedermann, lizensiert oder nicht, der das zehnte Altersjahr vollendet hat, darf mitschiessen. Weitere Informationen hier.


Fleck

Zielart. Bei Fleck wird das Blockkorn des Gewehrs (falls vorhanden) auf die Zielmitte ausgerichtet. Siehe VBS Dokumentation 27.219 d „Ausbildungsunterlagen Sturmgewehr 1990“, Artikel 7.4 für Veranschaulichung. Für diese Zielart wird mit dem Stgw90 die Visiereinstellung „weiss 3“ verwendet (wenn nicht mit Irisblende geschossen wird).


FW

Abkürzung für Freigewehr. Der Unterschied zum Standardgewehr besteht darin, dass das Abzugsgewicht frei einstellbar und das maximale Gewehrgewicht höher ist. Es darf zudem nicht liegend geschossen werden, ausser man ist Veteran. Die vom SSV festgelegten Limiten bezüglich Abzugs- und Gewehrgewicht sind in den Regeln für das sportliche Schiessen (RSpS): Technische Regeln Gewehr (TRG) Artikel 1 beschrieben.

G

H

Hauptdoppel

Das Hauptdoppel beschreibt die obligatorische Passe eines Stiches. Üblicherweise wird das Hauptdoppel als Sektionsresultat gezählt, auch wenn in etwaigen Nachdoppeln ein höheres Resultat erzielt wurde. Der Begriff Hauptdoppel wird meist dann gebraucht, wenn auch tatsächlich Nachdoppel geschossen werden können.

I

Irisblende

Irisblenden verändern die Schärfewahrnehmung. Weitere Informationen „hier.

J

K

Kar

Abkürzung für Karabiner. Jene müssen wie die Standardgewehre frei gehalten werden. Veteranen dürfen ein „Schiessböckli“ nutzen, um aufgelegt zu schiessen. Langgewehre werden auch zu den Karabinern gezählt.


Kranz

Die begehrte Auszeichung für einen erfolgreichen Stich. Meist erhält der Schütze eine Kranzkarte, welche einen finanziellen Gegenwert hat (meist CHF 10). Es kann aber auch Naturalgaben geben; zum Beispiel Sackmesser oder Honig. Auch gibt es ab und an Kranzabzeichen, welche mit Medallien verglichen werden können. Die Kranzlimiten, also das notwendige Resultat, ist je nach Kategorie verschieden. So müssen Schützen mit Standardgewehr ein höheres resultat erzielen als solche mit Stgw90. Für Junioren ist das Resultat tiefer als für die Kategorie Elite (ab 21 Jahren).


Kranzlimite

Die Kranzlimiten beschreiben die erforderlichen Punktzahlen, die in den Stichen zu erreichen sind, um eine Auszeichung zu erhalten. Sie werden je nach Stich von den durchführenden Vereinen, den Kantonalverbänden oder dem SSV festgelegt. Hier finden Sie weitere Informationen dazu.

L

M

Mouche

Beschreibt einen Treffer in der 10 der A-Scheibe. Auf die 100er-Wertung gerechnet entspricht dies ab 94, auf die 10er-Wertung ab 10.3. Reglementiert in den Regeln für das sportliche Schiessen (RSpS) 2017: Technische Regeln Gewehr (TRG), Artikel 27: Scheinbenbilder Gewehr 300m.

N

Nachdoppel

Gewisse Stiche können mehrmals geschossen werden, so zB. der Vancouver-Fernwettkampf, der aus einem obligatorischen Hauptdoppel und einem fakultativen Nachdoppel besteht. Letzterer zählt in diesem Fall für die Kranzlimiten, nicht aber für das Sektionsresultat. Wieder andere Stiche werten jenes Doppel mit den meisten Punkten. In der Regel sind die durchführenden Vereine (bei eigenen Stichen), diekantonalen Verbände oder der SSV dafür zuständig, die Passenzahl zu definieren. Nur die kantonalen und eidgenössischen Schützenfeste sind gemäss Regeln für das sportliche Schiessen (RSpS) 2017: Regeln für Wettkämpfe (RW), Artikel 29: Nachdoppel in der Maximalzahl reguliert.

O

Obli

Siehe Bundesprogramm


Obligatorisch

Siehe Bundesprogramm


Ord02

Beschreibt eine (Asubau)Stufe der Stgw57. Als Ord02 werden diejenigen Stgw57 bezeichnet, welche nicht mit Diopter und Ringkorn ausgestattet sind (Also noch mit Blockkorn gezielt wird). Sie benötigen ein tieferes Resultat für den Kranz als die Ord03. Welche Hilfsmittel für das 57/02 erlaubt sind, sind im Verzeichnis der bewilligten Hilfsmittel zu Ordonnanzwaffen und zu den Bundesübungen zugelassenen Waffen verzeichnet.


Ord03

Beschreibt eine Kategorie der Stgw57. Als Ord03 werden diejenigen Stgw03 bezeichnet, welche mit Diopter und Ringkorn ausgestattet sind. Sie benötigen ein höheres Resultat für den Kranz als die Ord02. Welche Hilfsmittel für das 57/03 erlaubt sind, sind im Verzeichnis der bewilligten Hilfsmittel zu Ordonnanzwaffen und zu den Bundesübungen zugelassenen Waffen verzeichnet.


Ordonnanz

Bezeichnung für die in der Armee eingesetzen Waffen; Also Karabiner, Langgewehre und Sturmgewehre

P

Passe

Eine Passe beschreibt, wie viele Durchgänge eines Stiches, bzw. dessen Nachdoppel, geschossen werden können.

Q

R

Rangeur

Bei Schützenfesten oder grossen Schiessanlässen werden gewisse Scheiben einem bestimmten Verein zugewiesen, um die Menschenmasse etwas im Griff zu haben. Am Tessiner Kantonalschützenfest beispielsweise hatten die Schützen Hallau die Scheibe 1 rangiert, von Anfangszeit X bis Endzeit Y.

S

Schnellfeuer

Im militärischen Gebrauch eine schnelle Schussfolge beschreibend, wird es im Schützensport für die Bezeichnung der Schüsse einer Serie genutzt. Der Begriff Seriefeuer erinnert wohl zu sehr an das vollautomatische Schiessen. Je nach dem hört man beide Ausdrücke (Serie- sowie Schnellfeuer) und beide beschreiben das Gleiche.


Schützenmeister

Ein Mitglied des Vereins, welcher für einen geordneten Ablauf eines Anlasses verantwortlich ist und gegebenenfalls den Schützen Hilfestellung bieten kann. Schützenmeister können mehrere Mitglieder eines Vereines sein, sie müssen aber (Wiederholungs)Kurse belegen, um als Schützenmeister anerkannt zu sein und diese Funktion ausführen zu dürfen.


Schwarz 6

Zielart. Hier wird das Blockkorn (sofern vorhanden), anders als bei der Haltearz „Fleck“, unter den schwarzen Zielkreis gehalten. Der Schwarze Kranz beinhaltet die Trefferzonen 6-10, deshalb Schwarz 6. Für diese Zielart wird für das Stgw90 die Visiereinstellung „rot 3/weiss 4“ mit eingeschraubter Irisschraube verwendet (wenn nicht mit Irisblende geschossen wird).


Sektion

Einfach gesagt ist die Sektion der Verein, bei welchem man Mitglied ist, bzw. für welchen man schiesst. Da zum Beispiel zum Feldschiessen jedermann, also auch Nichtmitglieder, eingeladen ist, werden jene Nichtmitglieder einem Verein – einer Sektion – zugewiesen.


Serie

Als Serie wird der Teil eines Stichprogramms beschrieben, der die Schusslage bis zum Ende der Serie verbirgt. Man schiesst also, ohne zu wissen, wohin man getroffen hat. Meist am Ende eines regulären Stiches (6 Schuss Einzelfeuer, 4 Schuss Serie). Es gibt aber auch Stiche, welche nur aus einer Serie bestehen.


Stagw

Standardgewehr. Unterscheidet sich vom Freigewehr dahingehend, dass das Abzugsgewicht reglementiert ist und das maximale Gewehrgewicht niedriger sein muss. Es muss liegend frei geschossen werden. Die technischen Reglementierungen an das Stagw sind in den „Offiziellen Statuten, Regeln und Bestimmungen (Regelbuch) der International Shooting Sport Federation (ISSF), Kapitel 7.4 festgelegt. Die vom SSV festgelegten Limiten bezüglich Abzugs- und Gewehrgewicht sind in den Regeln für das sportliche Schiessen (RSpS): Technische Regeln Gewehr (TRG) Artikel 1 beschrieben.


Standblatt

Auf dem Standblatt werden die Schüsse und das Resultat des Schützen gedruckt (mittels der SIUS Zielnlagen). Dies geschieht in Echtzeit, während der Schütze noch am Schiessen ist. Es wird bei der Anmeldung ausgehändigt und sollte bei der eventuellen Abholung von Kränzen vorgezeigt werden.


Stgw

Sturmgewehr. Bezeichnet die beiden Sturmgewehre 90 und 57.


Stich

Als Stich wird das Schiessprogramm bezeichnet, welches der Schütze absolviert. Die Programme ähneln sich zuweilen sehr (weit verbreitete Varianten sind 10 Schuss Einzelfeuer oder 6 Schuss Einzelfeuer, 4 Schuss Serie), die Kranzlimiten können aber unterschiedlich sein, genau wie die Anzahl Probeschüsse. Es gibt vom SSV vorgegebene Stiche, vom Kantonalverband, von sonstigen Verbänden oder auch Vereinsinterne Stiche. Hier ist eine Übersicht, welche Stiche wir in unserem Verein bestreiten (nebst Feldschiessen, Bundesprogramm und dem SKES).

T

U

Übungskehr

Die Probeschüsse vor dem eigentlichen Stich, welche nicht zur Wertung gezählt werden. Allerdings gibt es Vereine, die für besondere Probeschüsse kleine Preise verteilen, etwa einer Mouche.

V

W

Warner

Der Warner sitzt am Warnerpult (der Tisch vor den Lägern) und ist verantortlich dafür, dass das korrekte Standblatt des jeweiligen Schützen eingespannt wird und das korrekte Programm eingelesen wird. Gegebenenfalls bietet er den Schützen auch Hilfe an. Er muss auch sicherstellen, dass das Standblatt am Ende des Stiches von ihm und dem Schützen unterschrieben wird.

XYZ